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 DVB-T
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Beiträge: 575

12.01.2008 06:30
DVB-T2 spielt in Deutschland vorerst wohl keine Rolle antworten

Der erweiterte Sendestandard DVB-T2 für terrestrisches Fernsehen wird nach Einschätzung der Task Force DVB-T Deutschland in den nächsten Jahren hierzulande keine Rolle spielen.

DVB-T2 sei bisher nicht als Standard verabschiedet und werde insbesondere für Länder interessant, die bis zu diesem Zeitpunkt nur analoges Antennenfernsehen anböten. Wer sich gerade erst einen DVB-T-Empfänger gekauft habe, brauche sich also keine Sorgen zu machen, sagte der Leiter der Task Force DVB-T Deutschland von ARD und ZDF, Thorsten Mann-Raudies, am Freitag der Nachrichtenagentur ddp.

Derzeit sei in 85 Prozent der Bundesrepublik der Empfang des sogenannten Überallfernsehens möglich. Rund 68 Millionen Einwohner haben damit eine Alternative zum Kabelanschluss oder der Satellitenschüssel. Bis Ende 2008 soll diese Zahl nach Angaben von Mann-Raudies auf mehr als 90 Prozent steigen. Lücken gebe es derzeit noch in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Mitteldeutschland.

Mit einer digitalen Settop-Box oder einem in das Fernsehgerät integrierten DVB-T-Tuner können Zuschauer je nach Region zwischen einem unterschiedlich großen Programmangebot wählen. Lediglich acht Sender werden in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns, wo die großen Privatsender-Ketten nicht engagiert sind, verbreitet. In Ballungsgebieten rund um Hamburg, Kiel, Bremen oder auch im nordrhein-westfälischen Düsseldorf seien es meist 24 Programme, sagte Mann-Raudies. Den Rekord stellt die Bundeshauptstadt mit aktuell 27 Kanälen.

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