Die dänische Edelmarke Bang & Olufsen hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas einen neuartigen Plasma-TV mit integrierter Kamera vorgestellt.
Der "BeoVision 4" verfügt über ein automatisches Farbmanagement: Dieses greift auf die integrierte Kamera zurück, um die Farbbalance während des ständigen und unaufhaltsamen Alterungsprozesses des Leuchtmittels Phosphor auszugleichen. Dabei fährt alle 100 Stunden automatisch oder jederzeit vom Benutzer angestoßen ein Arm mit der Kamera aus dem Fernseher heraus und fotografiert ein generiertes Testbild. Innerhalb weniger Sekunden sollen die notwendigen Einstellungen dann korrigiert werden, verspricht der Hersteller.
Der 16:9-Fernseher ist in den Diagonalen von 50 Zoll für 7.500 US-Dollar (5.100 Euro) und 60 Zoll für 15.500 US-Dollar (9.200 Euro) ab März zu haben. Er verfügt zudem über ein Bildkontrollsystem, das auch die Helligkeit und den Kontrast zum jeweiligen Aufstellungsort automatisch anpasst. Die genutzten Panels sind hochauflösend und bringen 1.920 x 1.080 Pixel mit. Über typische Kontrast- und Farbwerte schwieg sich Bang & Olufsen aus.
Neu kommt mit dem "BeoVision 8" auch ein LCD-TV im 32-Zoll-Format, der sich über eine massive Metallkante am unteren Rand auf den Boden stellen lässt. Bei diesem Modell hat der Hersteller nach eigenen Angaben vor allem auf die tonale Qualität geachtet. Der Fernsehen kostet knapp 4.000 US-Dollar (2.720 Euro) und soll im Februar erscheinen. Er ist nicht Full-HD-fähig, das Panel löst 1.366 x 768 Pixel auf. Den typischen Kontrastwert gibt Bang & Olufsen mit 1.200:1 an, die Helligkeit mit 500 cd/m2 und die Reaktionszeit mit sechs Millisekunden. Alle Geräte kommen auch in Europa in den Handel.