Am Dienstag (27. November) löste das digitale Antennenfernsehen DVB-T in Schwaben sowie abgrenzenden Gebieten in Oberbayern und in Landshut die analogen TV-Ausstrahlungen ab.
Die Sendeanlagen Grünten, Augsburg/Welden, Hohenpeissenberg, Pfaffenhofen und Landshut verbreiten künftig elf öffentlich-rechtliche Programme digital, die analoge Verbreitung wird gegen 17.30 Uhr eingestellt. Lediglich im Versorgungsgebiet der Fernsehfüllsender Gelbelsee, Gungolding und Altmannstein könnten Zuschauer weiterhin analog über Antenne fernsehen. An den genannten Senderstandorten wurden seit zwei Wochen in die Programme "Das Erste" und "Bayerisches Fernsehen" Laufbänder eingeblendet, die auf die Notwendigkeit der Anschaffung von digitalen Settop-Boxen hinwiesen. Für Kabel- und Satellitenzuschauer ändert sich dagegen nichts.
Für weitere Informationen zum Umstieg werden Zuschauer auf das Internet-Portal http://www.ueberallfernsehen.de verwiesen. Dort finden sich neben Informationen zu den Verbreitungsgebieten auch genaue Programmbelegungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Online-Abfrage des DVB-T-Empfangs ist durch Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens möglich. Weiterhin informiert unter 01805/310505 werktags zwischen 9.00 und 19.00 Uhr eine gebührenpflichtige Hotline (14 ct./min.) über den Umstieg. Auch im Bayerntext des Bayerischen Fernsehens auf den Seiten 478 und 850 ff. sowie im ZDFtext Seite 479 können sich Zuschauer eingehend informieren.
Am 27. und 28. November 2007 ist ein Team von Bayerischem Rundfunk und Projektbüro DVB-T Bayern außerdem in verschiedenen Gemeinden mit Infoständen vor Ort vertreten. Am Dienstag von 10 bis 13 Uhr in Kempten auf dem August-Fischer-Platz, anschließend von 14 bis 17 Uhr in Augsburg auf dem Rathausplatz. Am Mittwoch folgen Ingolstadt (Ludwigstraße, 10 bis 13 Uhr) und Landshut (Stadtresidenz, 14 bis 17 Uhr).
Bis Ende 2008 ist der Abschluss der Sender-Umstellungen auf DVB-T in Bayern geplant. Über Dachantenne wird dann für über 90 Prozent der Haushalte digitaler Fernsehempfang möglich sein. Umgestellt wird etwa im Berchtesgardener Land zum 2. Quartal 2008, in Aschaffenburg/Unterfranken und Mittelfranken zu Ende 2008, ebenso in Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz.