Seinen ersten Projektor mit Kurzdistanzlinse zur Projektion großer Bilder aus kleiner Entfernung bringt der Hersteller BenQ mit dem MP771 Mitte November in den Handel.
Das Gerät sei damit vorrangig für Daten- und Video-Präsentationen in kleinen Konferenzräumen, Klassenzimmern oder im Hörsaal ausgelegt, hieß es in einer Mitteilung am Montag. Der Projektor mit DLP-Technik bietet XGA-Auflösung (1.024 x 768 Pixel) und kann HDTV-Inhalte mit 720p im Heimkino damit nur skaliert darstellen. Eine Eignung für 1.080p-Signale bringt das Gerät wegen der Begrenzung auf maximal 1.280 mal 1.024 Bildpunkte nicht mit. Das knapp 2.100 Euro teure Gerät erzielt über seine Optik mit 6-Segment-Farbrad eine Helligkeit von 3.000 ANSI-Lumen und ein Kontrastverhältnis von 2.000:1. Aus einem Meter Distanz lasse sich eine Bilddiagonale von zwei Metern an die Wand werfen, hieß es weiter.
BenQ verspricht eine detailgetreue und scharfe Projektion auch bei Tageslicht. Die integrierte Unishape-Technologie sei in der Lage, die Lichtintensität zu variieren und innerhalb von Millisekunden dem Bildinhalt anzupassen. Dies wird durch die Synchronisation zwischen Chip, Farbrad und Lampe erreicht. Weitere technische Ausstattungen wie unabhängiges Farbmanagement, Wandfarbkorrektur, sRGB-Farbraum-Modus und Off- und Go-Funktion sind für den Office-Einsatz optimiert. An Anschlüssen stehen unter anderem DVI-i mit HDCP-Unterstützung, VGA, Komponente (YPbPr) und S-Video zur Verfügung. Ein HDMI-Anschluss fehlt.
Im Lieferumfang sind eine Handbuch-CD, eine Fernbedienung, ein VGA-Sub-D-Kabel und ein Netzkabel enthalten. Die Garantiezeit beträgt 36 Monate inklusive Leihgerät während der ersten 12 Monate.