Der Pay-TV-Sender Premiere hat eine eigene Tochter für ausgestrahlte Spielfilme im Pay-per-View-Verfahren gegründet und eine medienrechtliche Zulassung dafür beantragt.
Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) teilte am Mittwoch mit, dass diesem Vorhaben keine Gründe der Sicherung der Meinungsvielfalt entgegenstünden. Der Service wird bislang von der Premiere Fernsehen GmbH, einer Tochtergesellschaft der börsennotierten Aktiengesellschaft veranstaltet. Alle Aktivitäten sollen künftig in der Premiere On Demand GmbH gebündelt werden, diese soll auch die Lizenz für "Premiere Direkt" halten. Derzeit werden bis zu 20 digitale Spielfilme aus verschiedenen Sparten im Near-Video-on-Demand-Verfahren gesendet. Die Programme werden zu einer von Premiere vorgegebenen Startzeit freigeschaltet.