Mit "Full-HD ready" will das Standardisierungsgremium EICTA auf der kommenden Internationalen Funkausstellung (IFA 2007) in Berlin ein neues Gerätesiegel vorstellen.
Damit sollen Fernseher und Projektoren kenntlich gemacht werden, die die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel darstellen, berichtet das IT-Magazin "c't" in seiner kommenden Ausgabe ohne Angaben von Quellen. Eine Bestätigung der EICTA steht noch aus.
Die neue Norm verlange unter anderem, dass Displays analog (YUV) und digital kopiergeschützt (HDMI oder DVI mit HDCP) nicht nur die HD-Formate 720p (1.280 × 720 Pixel progressiv) und 1.080i (Interlaced) mit Bildwiederholraten von 50 und 60 Hertz entgegennehmen können, sondern auch die Vollbildauflösung 1.080p mit beiden Frequenzen. Auch die Ausgabe mit 24 Vollbildern pro Sekunde (24p) müsse möglich sein, hieß es. Verschiedene Blu-ray- und HD-DVD-Player beherrschen diese Spielart und vermeiden damit unschöne Ruckler.
Das neue Siegel für HDTV-vollbildtaugliche Flachbildschirme und Projektoren mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung heißt nicht "Full-HD" sondern "HD ready 1080p".
"Der Terminus 'Full HD' wird zwar von vielen Herstellern verwendet, ist aber wenig sinnreich", sagte Dietrich Westerkamp vom Standardisierungsgreium EICTA dem Branchendienst "Heise" (Mittwoch). Das neue Logo soll nun auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin präsentiert werden.
Die EICTA verlangt für die Erteilung des Signets eine Entgegennahme von 1.080p-Signalen über eine digitale und kopiergeschützte Schnittstelle wie HDMI oder DVI. Zudem müsse die Möglichkeit bestehen, den aus dem analogen Bereich übernommenen "Overscan" zu deaktivieren, um eine pixelgenaue Abbildung ohne Skalierung zu auf den digitalen Panels zu ermöglichen, hieß es.