Auf der kommenden Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin soll eine landesweite Vermarktungsinitiative für das Internet-Fernsehen starten.
Das kündigte die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) am Freitag an. In manchen Regionen seien IPTV-Dienste zwar bereits kommerzielle Realität, ingesamt hätten diese aber noch immer Pilotcharakter, hieß es. Entsprechend überschaubar sei die Verbreitung: Sie liegt nach gfu-Angaben derzeit noch bei etwa 35.000 Haushalten. Unter anderem Hansenet und die Deutsche Telekom bieten TV-Sender über das Internet an. Über einen VDSL-Anschluss lassen sich unter anderem alle Premiere-Programme, darunter auch die HD-Pendants empfangen.
gfu-Chef Rainer Hecker, der zugleich dem deutschen Flat-TV-Hersteller Loewe vorsteht, erwartet, dass IP-Sender die Medienlandschaft in den kommenden Jahren verändern und bereichern werden. Er forderte die Gerätehersteller auf, "mit zuverlässigen, standardisierten technischen Lösungen die Nutzung im Wohznzimmer einfach, komfortabel und in hoher Qualität" zu gewährleisten.